in ruhe sein

Mein erster Monat mit antientzündlicher Ernährung – Milz-Qi stärken mit TCM im Alltag

Der erste Monat mit meiner antientzündlichen Ernährung – oder anders gesagt: meiner Milz-Qi stärkenden Ernährung nach TCM – liegt hinter mir. Und ja, ich bin stolz auf mich. Es gab einige Dellen, die letzten Wochen waren nicht immer einfach. Doch ich habe durchgehalten, nicht immer ganz sündenfrei, aber ich blieb dran. Ein weiterer Meilenstein: Der Schulalltag hat wieder begonnen. Das heisst für mich: Die Girls morgens rechtzeitig aus dem Haus stöiken, pünktliches Wecken, Frühstück zubereiten, Mittagessen soll pünktlich und  passend zu ihren Geschmäckern auf dem Tisch sein. Und weißt du, was ich schön finde? Manchmal essen sie von meinem Frühstücksporridge und sie mögen ihn. Sie lieben meine Proteinpancakes, die es nun einmal wöchentlich zum Frühstück gibt. Und das Allerbeste? Als meine Tochter beim Abendessen fragte: „Darf ich ein Stück von deinem Fisch haben?“ wusste ich, dass es eine Frage der Zeit ist, bis diese Ernährung im Familienalltag Einzug hält. Zumindest dann, wenn ich koche. Wie sich antientzündliche Ernährung auf meinen Alltag auswirkt Die abendlichen Heißhunger-Attacken? Fast verschwunden. Früher hatte ich vor allem Lust auf Chips oder Schokolade. Heute sieht das anders aus: Wenn sich dieses Hungergefühl meldet, gönne ich mir einen Teelöffel Mandelmus, einen meiner antientzündlichen Schokomuffins oder ein Stück richtig dunkle Schokolade. All das habe ich mittlerweile fast immer zuhause – anstelle der Chips. Ich spüre meinen Körper wieder. Ich nehme wahr, wie es mir physisch geht. Manchmal tut Barfußlaufen sogar weh – ein Zeichen, dass da etwas in Bewegung ist, die ‚Härte‘ nachlässt. Emotional bin ich viel ausgeglichener. Gleichzeitig brauche ich noch immer meine Zeit für mich allein. Langsamkeit. Mein Tempo. Deshalb verzichte ich weiterhin auf den Lauftreff. Stattdessen gehe ich spazieren. Am liebsten an meinen Platz am Bach. Dort, wo Natur, Wald und Wasser zusammenkommen. Dort finde ich Erde, Ruhe, Ankommen – so viel tiefer als im eigenen Garten. So viel tiefer als mit anderen Menschen. Genuss gehört dazu – auch mit TCM Ernährung Und das ist auch gut so. Denn Verbissenheit hat in meinem Ernährungsprojekt keinen Platz. Genuss gehört dazu – auf dem Teller, im Glas und in meinem Leben. Darum gönne ich mir hin und wieder ein Essen auswärts, das nicht unbedingt antientzündlich ist. Dazu ein Glas Wein. Und auch ein Espresso zum Schluss darf nicht fehlen. Ich wähle bewusster, entscheide mehr aus dem Bauch heraus – und frage nicht ständig nach, ob es nun laktose-, weizen- oder zuckerfrei ist. Da ich keine nachgewiesenen Allergien oder Intoleranzen habe, darf das sein. Mein nächstes Ziel: Sättigung spüren Ich wünsche mir, das Sättigungsgefühl früher – oder überhaupt – wahrzunehmen. Und zwar bevor die Übersättigung da ist. Besonders abends sollen kleinere Portionen genügen. Denn manchmal fühle ich mich wie die kleine Raupe Nimmersatt. Und vielleicht, wer weiß, stehe ich ja gerade kurz davor, mich zu verpuppen und zum Schmetterling zu werden. Heute habe ich es jedenfalls geschafft, nur eine kleine Portion Gemüsecurry zu essen und mich satt zu fühlen. Auch drei Stunden später noch. Der Rest des Currys wartet nun morgen oder am Sonntag auf mich. Das entspannt zusätzlich und ich kann MEHR SEIN, STATT TUN. Kleine Schritte, große Wirkung – so fühlt sich meine Reise mit antientzündlicher Ernährung und TCM gerade an.  

Mein erster Monat mit antientzündlicher Ernährung – Milz-Qi stärken mit TCM im Alltag Weiterlesen »

Happy Birthday?

Mein 49. Geburtstag. Heute mittag hat sich meine Ankunft hier auf dieser Welt zum 7×7 Mal gejährt. Ein spezieller Geburtstag, bin ich doch laut Nummerologie eine 7. Dazu habe ich mal von der Theorie gelesen, dass im Menschenleben nach sieben 7-Jahreszyklen ein kompletter grosser Zyklus abgeschlossen ist und es wieder bei ’null‘ beginnt. Natürlich mit all den Erfahrungen und Learnings der letzten 7×7, 49 Jahre. Ein grosser Tag also für mich, dieser 49. Geburtstag. Ein ‚Happy Day‘, ein Freudentag will sich aber irgendwie nicht einstellen, sondern eher einer zum Heulen. Die Tränen steigen aus einem inneren Schmerz, aus einer Dunkelheit und Einsamkeit auf. Gerade so, als hätte ich einen nahestehenden Menschen verloren. Herzschmerz und Trauer statt Partyfreude. Ich übe mich in ’selfcare‘, Selbstliebe und Ablenkung: Ich gehe im Wald spazieren, setze mich zu den Bäumen. Ich bereite mir und den Girls ein schönes, reichhaltiges Frühstück zu und später auch wieder ein Nachtessen, ich zeichne, höre eine ‚Leichte-Kost‘ Roman Triologie als Hörbuch, steige in die Wanne und geniesse ein ausgiebiges warmes Schaumbad, esse Junk-Food in süss und salzig, schreibe diesen Post. Es ändert sich nicht. Der ‚HAPPY BIRTHDAY‘ ist zäh und schwer, ziemlich unhappy. Ich kriege mich nicht abgelenkt und schon gar nicht in einen Partymodus. Nun, der ist auch nicht nötig. Denn niemand meldet sich und fragt, ob wir zusammen anstossen wollen auf diesen, meinen 49. Geburtstag. Ich sitze den Tag also aus und gebe mich schliesslich dem gerade ’so sein‘ oder ’so fühlen‘ und den schmerzvollen Emotionen hin. Die Schleusen öffnen sich, die Tränen fliessen. Das hilft, bringt etwas in mir in Bewegung. Ich fühle mich. Müde vom KÜMMERN, müde vom ALLEINSEIN und von der normalen Gesellschaft, müde von all den transgenerationellen weiblichen Rollenbildern und Konditionierungen. Müde vom Pflicht erfüllen, müde vom zu viel Tragen, vom Stützen, vom Herunterschlucken und Wegdrücken meiner wahren Natur. Müde vom FUNKTIONIEREN, um dazuzugehören, müde vom ZU VIEL und vom ANDERS sein. MÜDE davon MICH ZU VERSTECKEN, aber auch vom mich ZEIGEN. Müde vom Runterschlucken und von der HÄRTE IM Einstecken. Müde und erschöpft vom ANDERS SEIN. Jetzt fängt es wieder bei NULL an. Anders? HAPPY? Wohl mal so, mal so…

Happy Birthday? Weiterlesen »

Kreative Pause im Zeitraffer

ZEICHEN-Meditation zum Einmitten, um wieder bei sich anzukommen. Gerade neurodivergente, hochsensible, vielbegabte Menschen haben eher Mühe mit ‚einfach hinsetzen und zu Entspannungsmusik ruhig atmen‘ oder einfach sitzend bzw. liegend einer Meditation zu folgen. Nur schon die Stimme des Sprechers kann das Zünglein an der Waage sein. Ich persönlich komme am besten zur Ruhe mit zeichnen und Meditation im Hintergrund dazu oder mit Atmen im vorgegebenen Rhythmus kombiniert mit Bewegung. Ich brauche bei Entspannung oder Meditation für ‚Normalos‘ ein zusätzliches Element und es ist meist Zeichnen ✍️ Helfen dir diese 45 Sekunden bereits beim Zuschauen? Und was brauchst du, um bei dir anzukommen? ✨️

Kreative Pause im Zeitraffer Weiterlesen »

KRAFTORT SCHUTT

Es öffnet sich, weitet sich. Raum entsteht. Ich bin unterwegs. In der Gegend wo meine Wurzeln sind. Ich spaziere gemächlich durch diesen kraftvollen Wald, vorbei an mächtigen Felsbrocken aus Nagelfluh. Ich entdecke Kleinigkeiten, Schönheiten, welche die Natur hervorgebracht hat. Höre dem Vogelgezwitscher zu, geniesse die Sonne durch das zarte Blattgrün des Frühlings. Ich bade die Füsse im Goldseeli, geniesse, schöpfe Kraft, hier an diesem Ort, wo sich still und heimlich der Handyakku trotz Flugmodus entleert. Gerade so, als wollten die Elfen, Feen und Gnome nicht gestört werden, durch digitalen Lärm. Als wollten sie nicht fotografiert werden an diesem mystischen Ort. Ich sauge die Ruhe und die Kraft auf, die diesem Ort innewohnt, wie ein Schwamm. Ich beobachte mit allen Sinnen, fühle die Energie, zeichne. Ich bin dankbar, hier sein zu dürfen, einfach so, für mich, komme zur Ruhe. Während ich hier sitze, breitet sich die Fülle in mir aus, die Leichtigkeit des SEINs. Es braucht so wenig für Glückseligkeit, so wenig um IN RUHE ZU SEIN. Im hier und jetzt. Langsamkeit und Ruhe ist hier Programm. Zwar ist in der Ferne der Lärm der Autobahn zu hören, doch die Menschen, die an mir vorbeigehen, sind langsam unterwegs, sie reden wenig und wenn, dann leise, so, als wollten sie die Magie und den Lebensraum der Naturwesen nicht stören. Wenn es sie tatsächlich gibt, dann sind sie hier zuhause. Sie sind hier spürbar und in der Ruhe hörbar.

KRAFTORT SCHUTT
Weiterlesen »

Hast du noch alle Tassen im Schrank?

huch, ich hab nur noch eine Tasse im Schrank… ein Zeichen? Jedenfalls Synapsen-Nahrung zum Thema: ‚die hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank‘.  Was bedeutet es, wenn nur noch eine und zwar genau diese Tasse noch im Schrank steht? Hm, ein Zeichen. Vielleicht diese Botschaft: Trink noch einen Kaffee oder Tee, dann hast du gar keine Tassen mehr im Schrank. Oder: Schreib doch mal wieder einen Post, denn das Thema und die Frage, die es zu erörtern gibt, drängt sich ja geradezu auf: ‚Hast du noch alle Tassen im Schrank? Was wäre die Erkenntnis daraus? Genau: Ich habe nur noch eine Tasse im Schrank. Fakt. Wer Kaffee oder Tee trinkt, hat wohl selten alle Tassen im Schrank. Schwierig wirds doch erst, wenn keine Tassen mehr im Schrank sind, denn wie ‚um Himmels willen‘ soll ich denn ohne Tasse ‚abwarten und Tee trinken‘?  

Hast du noch alle Tassen im Schrank? Weiterlesen »