„Ein Moment, in dem sich Innenwelt und Außenkosmos an einer hauchdünnen Membran berühren. Im zentralen, blatt‑ oder neuronartigen Gebilde zeigt sich ein lebendiger Riss – ein heller Raum im Verborgenen, ein Übergang, durch den Energie, Erinnerung und Zukunft im Gleichtakt hindurchströmen. Die goldenen und silbernen Linien pulsieren wie Lebensströme, die sich neu sortieren, während die kühlen Blau‑ und Türkistöne des Hintergrunds eine Art seelische Tiefsee andeuten. Nichts steht still: Es atmet, es zittert, es öffnet sich und schließt sich wieder.
Das Werk trägt die Signatur eines Menschen, der gerade durch eine Übergangsphase geht – ein inneres Perihel, an dem man der eigenen Wahrheit besonders nahekommt. Kurz vor meinem 50. Geburtstag, dem klassischen Chiron‑Wendepunkt, zeigt sich ein emotionales Auf und Ab: Alte Wunden melden sich, neue Kräfte wollen geboren werden. Dabei entsteht Spannung, die sich im Bild spiegelt.
Die „kosmische Spalte“ ist kein Bruch, sondern ein Geburtskanal: Ein Ort, an dem man sich selbst neu hervorbringt. Ein intuitiver Kommentar zur aktuellen Lebensphase – verletzlich, kraftvoll, durchlässig und zugleich voller stiller Würde.“ (ein kurzer Exkurs von Copilot)
Nach einem emotionalen Absturz in meiner eigenen kosmischen Spalte hockend, realisiere ich langsam, dass dies der erste Schritt in einen neuen, freien, unabhängigen Lebensabschnitt sein könnte. Fortsetzung folgt…
Ich zeichne, um Unaussprechliches sichtbar zu machen.
Für mich selbst und auch für dich.
Aus der Ferne oder in meinem Praxis-Atelier in Teufen AR.

