WARM, WEICH, SÜSSLICH

Woche zwei meines Ferienprojekts: ‚antientzündlich-Leben mit-Hilfe-von-KI‘ läuft. Ich habe nach der ersten Woche etwas optimiert. Neu lautet der Grundsatz: Warm, weich und süsslich.

Alles was ich esse und trinke darf mindestens Zimmertemperatur haben. Ich verzichte auf Rohkost. Ich verzichte auf Speisen direkt aus dem Kühlschrank oder dem Eisfach.

Das bedeutet konkret: Ich koche oder erwärme auch Früchte und Beeren. Das Frühstück geniesse ich warm in Form von Porridge, Hirsebrei, Protein-Pancake mit Früchekompott. Gewürzt wird vorallem mit Zimt, Ingwer, Kreuzkümmel, Kurkuma, Fenchelsamen oder Oregano. Oft streue ich über die Mahlzeit Hanfsamen, Leinsamen oder Haferkleie.

Mich erinnert diese Kost ein klein wenig an die Babybrei Phase meiner Girls. Oder bereits auch an die Stillzeit davor. Denn beispielsweise Muttermilch ist genau so: körperwarm, leicht cremig, süsslich.  Babybrei: weich, warm, süsslich. Nun, was fürs Baby wohltuend und bekömmlich war, ist es wohl auch für eine erwachsene Person.

Die grossen Unterschiede? Ich kenne meine Vorlieben. Ich kann und darf würzen. Ich kann das Ernährungsprojekt nach Belieben und Befinden umgestalten und optimieren. Ich kann nach Belieben ’sündigen‘ und mir ab und zu bewusst etwas verbotenes gönnen.

Wie sieht eine weich-warm-süssliche Lebensweise aus?

Ich bewege mich sanft. Ich halte mich warm, besonders die Füsse. Ich spaziere in der Natur. Langsamer als langsam. Ich mache achtsam Yoga Sonnengrüsse. Ich fahre mit dem e-Bike aus. Auf Stufe Sport statt Eco. Richtig schwer fällt mir die Reduzierung der Bildschirmzeit. Denn ich recherchiere, interagiere und diskutiere immernoch sehr oft mit meinen KI Berater.

Wie geht es mir ende Woche zwei?

Die Girls sind wieder zurück. Es fällt mir schwerer, mich um mich selber zu kümmern. Ich koche für sie und ich koche für mich etwas anderes. Sie helfen hie und da ein bisschen.

Sind bereits Veränderungen spürbar?

Mir geht es körperlich und emotional besser. Ich fühle mich leichter, entmüllter und ruhiger. Meine Haut macht einen elastischeren und entschlackteren Eindruck. Sie sieht schöner aus. Die Poren sehen feiner und kleiner aus. Was mich besonders freut: Auch das Rauschen im rechten Ohr ist leiser geworden.

Fazit für den Moment

In den vergangenen Tagen habe ich die Scheu im Umgang mit verschiedenen KI Tools abgelegt, viel experimentiert und interagiert. Ich habe ein Gespür dafür erhalten, wann es Sinn macht, ausgespuckte Informationen zu überprüfen. Über antientzündliche Ernährung der westlichen und chinesischen Medizin habe ich sehr viel gelernt. Dazu genauso viel über wärmende oder kühlende Eigenschaften von Lebensmitteln. Meinen eigenen Körper erlebe ich als vertrauenswürdiges Kontrolltool.

Das Allerwichtigste:

Ich nehme meinen Körper bewusster wahr. Ich kümmere mich um mein Wohlbefinden, meine Gesundheit, um mich selbst. Ich höre auf die Signale meines Körpers. Ich nehme mich selbst wichtig. Ich geniesse leckeres, nährendes Essen: warm, weich und süsslich wie das echte Leben selbst 💛