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Matcha?

NEIN! Den mag ich nicht… Das hier ist mein Pflanzenverbündeter mit Namen Equisetum Arvense. Er wächst in rauhen Mengen in meinem Garten. Er war schon vor mir da und wird mich überdauern 🦖. Einen gestrichenen Teelöffel dieses frisch grünen Pulvers gebe ich seit neustem am Morgen in die Kaffeetasse, lasse den Espresso drüber und schon ist das Gebräu trinkfertig. Ackerschachtelhalm (equisetum arvense) wirkt entzündungshemmend und ausschwemmend. Er hat eine stärkende Wirkung auf das Immunsystem, wirkt sich positiv auf Haut und Schleimhäute aus und fördert den Aufbau, die Stabilität und Elastizität von Bindegewebe, Sehnen, Bändern, Haut, Haaren, Knochen, Nägeln und Zähne… möglicherweise verbessert er auch Gehirnfunktion und Gedächtnisleistung und erhöht die Produktion vom Glückshormon Serotonin 🍀🐞🧧Ich bin voller Gwunder, was er bei mir gutes bewirkt 😎

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Ackerschachtelhalm

Das hier ist Ackerschachtelhalm. Er zieht mich gerade mal wieder in seinen Bann. Dieses Kraut ist vermutlich über 400 Millionen Jahre alt, hat all die Krisen und Katastrophen der Erde überlebt und höchstwahrscheinlich die Dinosaurier genährt… Es ist da, im Frühling meist besonders präsent, weil es schneller und üppiger wächst, als vieles sonst hier. Es ist resistent gegen jegliches Unkrautvertilgungsmittel, jäten vermehrt es nur noch mehr. Denn aus jedem einzelnen Stückchen Wurzelrizom entsteht ein neues Pflänzchen. Die Wurzelknöllchen liegen ein bis 1,5 METER unter der Erdoberfläche, gut geschützt von allem Zerstörerischen, das ‚von da oben‘ auf dieses lebende Fossil niederprasseln könnte… und all unsere Nachbarn mühen sich ab damit, investieren Stunden, Tage, Wochen, viel Kraft und Schweiss, um es loszuwerden. Doch es bleibt da. Wird uns alle überdauern…Ich finde ‚wenn es schon mal da ist, lerne ich es besser kennen und nutzen. Denn ich glaube, es gibt einen Grund, warum es hier bei mir so üppig wächst.

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Hast du noch alle Tassen im Schrank?

huch, ich hab nur noch eine Tasse im Schrank… ein Zeichen? Jedenfalls Synapsen-Nahrung zum Thema: ‚die hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank‘.  Was bedeutet es, wenn nur noch eine und zwar genau diese Tasse noch im Schrank steht? Hm, ein Zeichen. Vielleicht diese Botschaft: Trink noch einen Kaffee oder Tee, dann hast du gar keine Tassen mehr im Schrank. Oder: Schreib doch mal wieder einen Post, denn das Thema und die Frage, die es zu erörtern gibt, drängt sich ja geradezu auf: ‚Hast du noch alle Tassen im Schrank? Was wäre die Erkenntnis daraus? Genau: Ich habe nur noch eine Tasse im Schrank. Fakt. Wer Kaffee oder Tee trinkt, hat wohl selten alle Tassen im Schrank. Schwierig wirds doch erst, wenn keine Tassen mehr im Schrank sind, denn wie ‚um Himmels willen‘ soll ich denn ohne Tasse ‚abwarten und Tee trinken‘?  

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Endejuni Strauss

Endejuni-Strauss aus meinem schönen, wilden Garten am Hinterrain. Hier wächst in den Böschungen üppig Frauenmantel, Schachtelhalm und Farn in rauen Mengen. Dazu Johanniskraut, Mädesüss, Brennessel, Blutweiderich, Steinägeli, Lavendel, Schafgarbe, Nachtkerze, Salbei, Ahorn, Hasel, Margrithen, Gräser, Zitronenmelisse, Esche, Rosmarin, Minze, Thymian, Malve und einiges weiteres an Kraut, Unkraut, Heilkraut. Die Natur präsentiert sich in ihrer ganzen sommerlichen Pracht. Ich lasse wachsen und gedeihen, was wächst, die Natur wird schon wissen was sie tut, was hierher gehört und was nicht oder nicht mehr. Da wo wir nicht eingreifen, blüht sie üppig und in grösster Fülle. Da wo wir die Natur zurechtstutzen ist es trocken und öd… auch das Kartoffelgrün hat es bis jetzt nur sehr spärlich aus der Erde geschafft… Für die zweite Jahreshälfte nehme ich diese Erkenntnis mit: Die Natur weiss wie es geht, lass sie einfach machen. #naturbelassen#fülleleben #loslassenundvertrauen #schönerwildernaturgarten#petragrafhypnose #inruhesein #frauseinfreisein #frausein #hochsensibelfrausein #empathischfrausein#empathisch

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HAPPY NEW YOU… 🥳

Jahreswechsel von einer Sekunde auf die nächste? Jahreswechsel mit lauten Böllern und viel Getöse? Das geht mir zu schnell und ist mir zu laut. Seit 24. Dezember und noch bis zum 6. Januar ist bei mir Rauhnachtzeit – die Zeit zwischen den Jahren. Die Zeit für Ruhe, Langsamkeit, Rückzug, Loslassen, Intuition, Visionen, Entscheidungen, eigene Werte. So bestaunte ich gestern in Ruhe das stille Feuerwerk der Natur zum offiziellen Jahresende und darf in Ruhe (für m)ich sein in der Natur am offiziellen Neujahrstag. Das lädt meinen recht leeren Akku, gibt Kraft für all die Dinge, die da kommen mögen und für die Schritte, die ich gehen möchte. Ich gönne mir viel Zeit zum Erden, Zeit, den Boden unter den Füssen und die wärmende Sonne im Gesicht zu spüren. Ich nehme mir Zeit, mutig, ruhig und gelassen ich selbst zu sein und fasse Mut zu entdecken, wer ich wirklich bin. Weisst du wer du bist? Weisst du, was du wirklich willst? Kennst du deine Werte und Bedürfnisse und stehst du dazu? Setzt du dich für dich selbst ein und setzt klare Grenzen? Lebst du mutig dein wahres, echtes ich? Ja? Herzliche Gratulation, ich bewundere dich! Nein? Dann gehörst du wie ich eher zur Spezies der selbstlosen, eierlegenden Wollmilchsauen. Du opferst dich für dein Umfeld, Kinder, Partner, Familie, Eltern, Job, Verein auf und stellst dich und deine Bedürfnisse an die letzte Stelle. Du kommst erst an die Reihe ganz am Schluss… wenn überhaupt… irgendwann, dann… wenn…. Ist das bei dir so und du merkst, wie sich deine Batterien stetig leeren? Dann ist es Zeit für visionäre Träume, Zeit, um Ballast abzuladen, Zeit, um zur Ruhe zu kommen, Zeit, dein Selbstbewusstsein zu stärken. Zeit, einen Termin bei mir zu buchen. Dann ist es Zeit für dich. Jetzt.

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Loslassen

Es ist mal wieder soweit. Ich fühle mich erschöpft und merke, dass ich an Dingen festhalte, mich festbeisse, klammere. Ich will Sicherheit und merke, die gibt es nicht. Das Sicherste, was es gibt ist die Unsicherheit. Es fühlt sich an, als würde ich auf rohen Eiern wandeln. Bei jedem weiteren Schritt könnte eines unter meiner Last zerquetschen. Oder gleich zwei. Ich könnte abstürzen und um mich herum bzw unter meinen Füssen könnte eine Welt, ein oder mehrere Leben zusammenbrechen. Doch nur ich kann den nächsten Schritt tun. Ich allein bin dafür verantwortlich. Nur ich kann den schweren Rucksack weiter befüllen, weiter tragen und mich selbst weiter erschöpfen. Nur ich kann alles ausleeren, es auslegen und Dinge aus dem Lebensrucksack entfernen, nur ich kann Balast abladen, dass es leichter wird. Ich allein bin dafür verantwortlich, was ich weitertrage und was ich loslasse.Doch hier fängts schon wieder an mit der Last. Was werfe ich ab? Was lasse ich los? Was darf ich ausleeren? Was zeigen und danach entsorgen? Ist das Alte schwer geworden oder ist es die Last des neu dazugeladene? Ich weiss es nicht. Will ich es denn überhaupt wissen? Wenn ich es rausnehme, zeige, entsorge wirds dann erst schwerer und schmerzvoller oder sofort leichter? Was fühlt sich leicht an, ist aber beim zweiten drüber nachdenken unendlich schwer weiterzutragen? Was darf ich loslassen? Was und wieviel der Ladung, der Last ertrage ich? Wieviel mein Umfeld? Muss ich mich überhaupt um mein Umfeld sorgen? Heute ist der 25. Juli. Es ist laut Maya Kalender der grüne Tag. Der Tag zwischen den Jahren. Heute wird das komplette vergangene Jahr energetisch komprimiert und entsorgt im Sperrmüll des Universums. Was also lasse ich los? Was darf entsorgt werden? Ent-sorgt… worüber muss ich mir keine Sorgen mehr machen? Ich weiss es nicht, mag nicht entscheiden und auch nicht drüber nachdenken. Ich bin zu erschöpft. Also kippe ich einfach alles aus und lasse es los. Auskippen fällt mir schwer. Ich tue es trotzdem und versuche zu vertrauen, das bleibt, was bleiben soll und geht, was den Zenit überschritten hat und gehen darf… Dass die Leere leicht und mit Leichtigkeit aufgefüllt wird. Ich kann nichts tun ausser vertrauen. Ich traue mich, das los-zu-lassen. Hier, jetzt, heute. Ent-sorge… es kommt, wie es vorgesehen ist. Das Universum weiss es schon. Ich kippe aus, lasse los und entsorge, alles was aus dem Rucksack fällt…

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Erden…

…die letzten Tage und Wochen waren beladen mit Terminen, Reisen, Kursen, Konzerten, Administrativem, Proben, Arbeiten, Kinderbetreuung, Familienalltag. Sie waren beladen, ja zum Teil aufgeladen mit Emotionen – viele schöne, angenehme, erdende, aber auch einige schwere, unschöne, belastende. Immer wieder versuchte ich, bewusst aus dem Funktioniermodus, aus dem Hamsterrad auszusteigen und einfach das JETZT, MEIN JETZT zu geniessen. Manchmal gelang es, manchmal nicht. Heute Nachmittag genoss ich seit langem mal wieder den Garten, wühlte mit blossen Händen in der Erde, habe Chilizöglinge in grössere Töpfe gepflanzt, Neues entdeckt und schliesslich dem Gewitter zugeschaut. Die Margrithenwiese, der Flieder und der Rododendron blüht. Besonders freut mich, dass der Waldmeister bei uns eingezogen ist. Er hat sich ein kühles, schattiges Plätzchen ausgesucht und darf sich dort in Ruhe ausbreiten und wirken. Er soll Migräne, Kopfschmerzen, Angst, Herzklopfen und Magen-Darm-Krämpfe lindern. Darüber hinaus wirkt er entzündungshemmend, gefäßerweiternd, beruhigend, nervenstärkend und herzstärkend. Hier springt mir ANGST, BERUHIGEND und NERVENSTÄRKEND ins Auge. Kräuterkundige empfehlen, das Kraut anzuwelken und dann als Tee aufzugiessen. Ich finds für den Moment einfach schön, dass der Waldmeister ganz in meiner Nähe Wurzeln geschlagen hat. Dass er einfach so zu mir gefunden hat und Ruhe, Stärke und unendliche Geborgenheit ausstrahlt. Dass er mich erdet.

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